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Erlebnisbericht: Hart, härter, Mt. Everest Extrem Treppenlauf der Vierte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ron Hoffmann   
Dienstag, den 22. April 2008 um 23:45 Uhr

Hart, härter, Mt. Everest Extrem Treppenlauf der Vierte – 8848m bergauf, 39700 Stufen bergauf, 84,39km Streckenlänge – 24 Stunden max. Laufzeit

WARUM DAS GANZE???
Jetzt, 24 Stunden nach meinem Zieleinlauf beim Mt. Everest Treppenlauf in Radebeul, lasse ich die Veranstaltung und meine Trainingsvorbereitung Revue passieren.
Heute in der Schule versuchte sich ein Mitschüler, nach meinen Erzählungen von diesem Wettkampf, vorzustellen, warum Menschen „so etwas“ machen, was sie bewegt, was sie toll daran finden. Im nachhinein betrachtet glaube ich die Lösung zu kennen. Der Mensch vergleicht sich schon seit „Urzeiten“ mit anderen, der Wettkampfgedanke fand bereits in der Antike und früher in vielen sportlichen Auseinandersetzungen seine Basis. Es liegt in der Natur des Menschen, nach höheren Dingen zu streben, sich selbst und seine eigenen Grenzen zu testen, sich mit anderen Menschen zu vergleichen.
Für mich ist der Mt. Everest Treppenlauf von allem etwas, kombiniert mit Freude und Spaß. Ganz wichtig aber ist der Gedanke daran, das für mich unbeschreibliche Glücksgefühl beim Zieleinlauf zu erleben und zu spüren. Ohne diese Anstrengungen, dem in die „Sache“ gesteckten Ehrgeiz, dem Kampf mit der eigenen Motivation und dem Erleben und Durchstehen von psychischen und physischen Tiefpunkten, ohne diese Erfahrungen wäre das Glücks- und Erfolgsgefühl beim Zieleinlauf nie so intensiv. Auch wenn es seltsam klingen mag, aber schon vor dem Start dachte ich bereits an den Zieleinlauf, der so erlösend für den Körper und den Geist ist. Interessant ist für mich aber nachwievor die Frage, warum sich der Sportler gerade für diesen einen Moment, das „Finish“, so müht und so wahnsinnige, manchmal quälende Leistungen vollbringt!?
Ich kann mit allergrößter Freude davon berichten und weiß warum! Es ist dieser eine Moment, die Minuten kurz vor dem Finish, die Anspannung, die Erschöpfung….und dann der Zieleinlauf, alle Anspannung entlädt sich, extreme Glücksgefühle entstehen, man könnte die Welt umarmen, man ist körperlich völlig fertig, doch zugleich so zufrieden und frei. Man könnte den Sieg über sich selbst in die ganze Welt hinausbrüllen. Doch auch diese Beschreibung lässt das wahre Glücksgefühl nur erahnen, was entsteht, wenn der Extremläufer es geschafft und das Ziel erreicht hat. Einen Vergleich dieses fantastischen Gefühls mit anderen Gefühlen ist nicht möglich. Es ist unvergleichbar gigantisch!
Nach meiner erfolgreichen Teilnahme am Wettkampf 2006 entschloss ich mich 2008 zu einem erneuten Start. Das Sponsoring des Startgeldes durch meinen Vater war dabei natürlich ein positiver Aspekt, der mich zur Anmeldung veranlasste. Auch nahm ich mir vor, meine Zeit von 2006 zu verbessern.
VOR DEM LAUF – TRAINING UND MENTALE STÄRKE
Das Training begann ich nach einer Laufabstinenz von einigen Monaten in der Weihnachtszeit. Klar, das bei dieser schon jahrelang andauernden nicht kontinuierlichen läuferischen Betätigung der Körper immer wieder rebelliert. Wie mir schon vorher bewusst, mochte mein linkes Knie meine Pläne überhaupt nicht. Mit relativ kontinuierlicher Trainingsbelastung im Januar und Februar konnte ich mit steigender Intensität trainieren. Mit neuem Schuhwerk blieb ich im Training zu 50% schmerzfrei. Das war aber längst keine gute Basis für einen Extremlauf! Nichts desto Trotz trainierte ich weiter, musste nur aufgrund einer 2 wöchigen Erkältung mein Training aussetzen, der innere Schweinehund tat wie immer sein übriges.
Das Training bestand aus normalen Trainingsläufen, max. 12km sowie 4 Einheiten a 2 Stunden an der Wettkampftreppe, Treppentraining an der Plattleite in Dresden, einem 40km Trainingslauf mit über 1000Hm in der Sächsischen Schweiz in 4h45min, einer Trainingswanderung von Dresden in die Sächsische Schweiz (50km = 7h) sowie einer 100km Wanderung mit 3000 Höhenmetern in 20 Stunden im März. Dazu kamen morgendliche, jedoch nicht tägliche Kniebeuge, max. 120 Stück, sowie allgemeine Ganzkörpermuskelkräftigung. Andere Sportarten wie Radfahren usw. übte ich nicht aus. Die Trainingstage pro Woche beliefen sich auf 2-3.
Insgesamt bin ich aber davon überzeugt, das nicht das Training, also das „Kilometerschrubben“ die Tauglichkeit für solch einen Lauf beschreibt, sondern vielmehr die Erfahrung und Routine bei langen Läufen sowie ganz wichtig > die mentale Stärke!
Diese Stärke jedoch ist bei einem Trainingslauf bis 20, 30km nicht zu erlangen oder gar zu trainieren sondern nur bei Einheiten, die nahe an den eigentlichen Wettkampf in Bezug auf Streckenlänge und Wettkampfdauer heran kommen. Eine 100km Trainingswanderung durchs böhmische Mittelgebirge bei Sturm, Schneefall usw. ist dafür also ideal geeignet. Da ich bereits mit 15 Jahren Wanderungen um die 50km bewältigt habe, meinen ersten Marathon mit 16 Jahren lief und schon mehrere 100km Wanderungen absolviert habe, ist diese mentale Stärke recht gut ausgeprägt wurden. Sicher kann dieses frühe „Extremsporteln“ in der Wachstumsphase schwere Folgeschäden verursachen, in Bezug auf die Ausprägung eines starken Geistes und der damit verbunden mentalen Grundlage aber war das Sporttreiben in den frühen Jahren sehr hilfreich. Eine großer Profi-Triathlet sagte mal, das de Kopf zu 90% das Ergebnis eines Extremwettkampfes z.B. einer Ironman-Veranstaltung entscheide. Ich selbst tendiere zu mindestens 50%! Doch letzten Endes entscheidet zu 100% nur der eigen Wille über das weitere Geschehen, über das Aufgeben oder Weiterlaufen.
DER LAUF
Den Vormittag des 19.04.2008 nutzte ich für die Zusammenstellung meiner Speisen wie Saft, Riegel etc. Aufgrund der Wetterlage und meiner Erfahrungen mit Regen und Kälte bei der letzten 100km Wanderung kochte ich mir eine kräftige Suppe mit Kartoffeln, Griessklöschen und Nudeln. Trotz der Möglichkeit, Nudeln während des Wettkampfs zu essen, schwörte ich auf den Gemüse Nudeleintopf, Etwas kräftiges, leicht verdauliches und heißes im Innern des ausgelaugten Sportlerkörpers wirkt bei mir „Wunder“. Ich packte meine Laufsachen zusammen, alle Nahrungsmittel dazu und los ging`s zum Start am Spitzhaus in den Radebeuler Weinbergen
15.00 Uhr erfolgte die Einweisung, die Ausgabe der Startnummern und wichtige letzte org. Hinweise mussten erläutert werden. Meine Aufregung, die schon seit dem zeitigen Morgen recht stark war, äußerte sich kurz vor dem Start wie schon vor 2 Jahren mit einem starken Völlegefühl. Dazu kamen Magenprobleme, die ich schon am Freitag Morgen erstmals verspürte. Beim Wettkampf sollten diese Schmerzen noch eine großes, scheinbar unbezwingbares Laster werden.
Dann 16.00 Uhr fiel der Startschuß und 4 Frauen und 45 Männer starteten voller Elan in die erste Runde. Ganz klar, die ersten Durchläufe vergingen schnell, ohne Probleme und fast mühelos. Ich zügelte mich sehr im Tempo und hielt mich hinten im Feld. Trotzdem waren die ersten 10-15 Runden für mich zu schnell angegangen. Gegen 18.00 Uhr passierte es dann. Sehr starke Schmerzen im Magenbereich traten auf. Nur der Gang zur Toilette und der Verbleib auf dieser mindestens 10 Minuten lang entspannte die kritische Lage etwas. Nach dem WC-Gang aß ich sofort wieder Nudeln mit meinem Eintopf in nicht zu großer Menge, dazu einen Riegel. War das ein Fehler? Ich lief weiter, ein wenig klangen die Schmerzen ab. Doch das regnerische, kühle Wetter und meine Empfindlichkeit für dieses machte mir zu schaffen. Nach 2 Stunden Laufzeit musste ich auch schon das T-Shirt wechseln, die kalte Nässe auf der Haut, entstanden durch Schweiß von innen und Regen von außen trotz Regenjacke ließen mich frieren. Meine Gedanken: Was ist, wenn die 4 T-Shirts alle benutzt sind, dazu hatte ich nur drei Überzieher. Das ergab eine Laufzeit von 6-7 Stunden mit trockenem und warmen Oberkörper und was dann?
Nach etwa 20 Runden merkte ich bereits meine Wadenmuskulatur, ziemlich zeitig in Anbetracht der noch bevorstehenden Laufstrecke. Und nach knapp 5 Stunden rebellierte mein Magen erneut sehr extrem. Ich suchte wieder das Dixieklo auf, danach fühlte ich mich zwar besser, aber völlig leer im Magen, so als ob ich keine Reserven mehr hätte, nichts was zu verdauen wäre, nichts woraus man schöpfen könnte, ich fühlte mich so als ob ich nicht nur alles an Essen sondern auch meinen Magen ausgeschieden hätte. Völlig leer. Schrecklich. Ein großes kaltes Loch im Magen, das hatte mir gerade noch gefehlt. Ich gönnte mir 25 Minuten Pause. Ich wechselte das T-Shirt und Oberteil, ich aß und trank, versuchte den Magen zu beruhigen, ich saß apathisch im Mannschaftszelt, allein. Wer macht auch nach dieser Zeit schon eine recht lange Pause. Manch Läufer kam kurz hinein, wechselte das Shirt, verließ nach max. 5 Minuten das Zelt. Doch auch ich musste weiter. Jetzt lief es besser, die Runden vergingen relativ gut, jedoch mit Muskelproblemen in den Beinen. Durch Dehnungen und ausreichend Flüssigkeitsaufnahme versuchte ich Krämpfe bzw. Verhärtungen zu vermeiden. Das klappte ganz gut. Ab Runde 40 baute ich mehr und mehr ab, die nächsten 9 Runden waren hart. Ich verglich meine Leistung und mein Befinden an solchen Punkten oft mit dem Lauf 2006. Da ging`s mir besser, damals hatte ich 60 Runden in 12 Stunden absolviert. Doch was nützte mir dieses Wissen auf meinem Weg zum „Gipfel“. Nichts! Und darum kämpfte ich nicht nur mit der Treppe sondern auch mit mir. Das alle Batterien meines MP`3 Players leer waren, nur eine mich 2 Stunden lang mit angenehmer Musik verwöhnte, passte mir gar nicht. Doch auch das bewältigte ich, auch wenn die Gefahr, in eine depressive und lustlose Stimmung zu verfallen, sehr hoch war. Doch ich gab mir größte Mühe, mental standhaft zu bleiben und die kommenden Runden zu bestehen. Ein Knackpunkt war die Runde 49, nach der ich wieder das Mannschaftszelt aufsuchte und knapp 40 Minuten in diesem verweilte. Das war ein Punkt, der für das weitere „Rennen“ ausschlaggebend war. Zum einen wollte ich erst nach 50 Runden eine Pause machen, zum anderen hätte mir eventuell genau diese eine Runde mehr viel Kraft und Elankosten können. Also wieder „kräftig Essen“ dazu Riegel, O-Saft, Cola, Obst. Ich fühlte mich an diesem Punkt verglichen mit dem Lauf 2006 schon so, als ob ich 70 Runden weg hatte, doch 50 waren`s erst! Anderen Läufern ging es ebenso nicht gut, manche hatten ähnliche Magenprobleme, andere suchten beizeiten die Schlafliegen im jetzt beheizten Mannschaftszelt auf, um dort zu ruhen und sich zu regenerieren. Doch an der Spitze des Feldes bestimmten 3 Läufer das Geschehen, Läufer die mit all diesen Problemen scheinbar anders fertig wurden. Nach 11 Stunden Wettkampzeit und 49 Runden lief ich mit dem letzten trockenen T-Shirt weiter. Zum Glück wurde das Zelt beheizt, das ließ die Kleidung einigermaßen trocknen. Seit 16.00 Uhr regnete es und das hatten viele Läufer so nicht eingeplant.
13 Stunden für 51 Runden hatte ich noch Zeit, das könnte eng werden. Doch das „Glück“ war auf meiner Seite. Mein Magen beruhigte sich mehr und mehr, ich aß nur noch kleinere Mengen Obst, Kuchen und Riegel. Nur einmal musste ich noch das WC aufsuchen. Danach 11 Stunden nicht mehr! Noch 8 Stunden, es war 4 Uhr…die ersten Vögel sangen…wunderschön. Das sind Momente, die nach solch einer Nacht neue Kraft geben und wenn das Tageslicht die Wettkampfstrecke erleuchtet, wird auch das Gemüt optimistischer. Nachts entstehen die Totpunkte der meisten Läufer, nachts kommt so mancher Mann mit dem Hammer beim Ultralauf, nachts geht man in sich, nachts vergisst man das Drumherum. Wird diese Zeit aber erfolgreich überwunden, schafft man es weit! Doch das ist knallhart!
Ich habe noch 30 Runden vor mir und 8 Stunden Zeit, mein Rundenschnitt beträgt 13-15 Minuten. Das bedeutet ganz klar: Ich müsste weiter in diesem Tempo laufen, 4 Runden in der Stunde schaffen, dann hätte ich ein Polster von 30 Minuten für Zwischenfälle, In Anbetracht meines körperlich schwachen Zustandes beinahe illusorisch. Würde ich die 100 Runden schaffen? Bei m Gedanken daran, 99 Runden zu laufen und damit die 100 knapp zu verpassen, war ich oft einem emotionalen Tief ganz nahe, den Tränen nicht weit entfernt, was einem mentalen Zusammenbruch gleich gekommen wäre. Das merkte niemand, aber ich spürte es. Doch ich wollte nicht aufgeben, das konnte ich einfach für mich nicht zulassen und mit 99 Runden ins Ziel kommen? Nein, mein Ehrgeiz war zu groß um nach oder gar aufzugeben und mich mit 99 Runden zufrieden zu geben. Irgendwie kam ich vorwärts, lief meistens reichlich 14 Minuten die Runde und hatte somit in den nächsten 4 Stunden Zeit, nach jeweils 4 Runden fix ins Zelt zu gehen und mich zu Dehnen. Dehnung brachte viel, eine weitere Verhärtung der Muskeln wollte ich nicht zulassen. Und es ging weiter. Runde für Runde. Wie ich lief, wie ich mich dazu überwinden konnte, das sollte wissenschaftlich einmal näher ergründet werden. Doch ich hatte ein Ziel, und dieses Ziel war verbunden mit dem anfangs beschriebenen enormen Glücksgefühl bei einem erfolgreichen Zieleinlauf. Noch 14 Runden und tatsächlich noch 4 Stunden. Ich konnte das Tempo halten, irgendwie schaffte ich es, die Schmerzen zu verdrängen, ich schaffte es, immer wieder auf und ab zu gehen. Jetzt 4 Stunden vor Zielschluss verstand ich, dass ich es schaffen würde, wie auch im Jahr 2006 100 Runden in 24 Stunden zu bewältigen. Das munterte mich auf. Mein Vater kam kurz zuvor nach 19:40h ins Ziel und war damit sechster des Männerfeldes. Stark und beneidenswert, hatte ich mir vor dem Lauf doch tatsächlich Chancen ausgerechnet, mit ihm mitzuhalten. So ein Quatsch!
Noch 10 Runden, und 3 Stunden Zeit! Einen Sportfreund machte ich rein zufällig darauf aufmerksam das er auch nur noch 9 Runden zu laufen hatte und er die 100 dicke schafft. Er wollte es gar nicht glauben, ich rechnete ihm aber diese Chance aus. Hochmotiviert rannte er dann die nächste Runde und nach 3 Runden hatte er mich einmal überrundet! Die letzten 4 Runden liefen wir gemeinsam, das spornte mich an, wie erzählten uns von erlebten Wettkampferfahrungen, das war toll! Er war an der Treppe noch super unterwegs! Ich versuchte mitzuhalten, powert mich dabei aus doch so vergas ich auch die Schmerzen. Seine letzte Runde begann. Ich rannte mit! Er konnte es nicht glauben. Nach 23:10 erreichte Roland das Ziel! Meine letzte Runde begann und ich wollte es nochmal wissen. Ich rannte…,rannte…und ging und die letzten 100 Stufen rannte ich noch schneller, alle Last entlud sich, ich trat die Schmerzen für immer in die Sandsteintreppen, ich flog…ja ich flog…ich flog die letzte Runde in 9Minuten und 56 Sekunden. Ich riss die Arme hoch, genoss den Beifall, ich rief meine Freude in Richtung Ziel und ließ mich vom Beifall und meinen jetzt schwerelosen Beinen ins Ziel tragen. Jetzt war es da. Dieses Gefühl, dieses unbeschreibliche Gefühl des Glücks, des Hochmuts, dieses nicht zu übertreffende Gefühl des Siegs über mich selbst, der Sieg über die Treppe, der Sieg über die Tiefphasen der letzten reichlich 23 Stunden. Ich war fertig, Kaputt doch absolut erfüllt. Ich hatte es geschafft. Was soll ich noch dazu berichten. Wahrhaftig unbeschreiblich und jedem zu empfehlen!
Insgesamt schafften 23 Läufer 100 Runden. Erster wurde Stefan Ungermann in der Endzeit von 15:32:40, gefolgt vom zweiten Rene Strosny (16:21:14) und dem dritten Steffen Clauss (16:52:39). Die erste Frau war natürlich Ulrike Baars, die in einer Endzeit von 17:43 sogar den 4. Gesamtplatz erreichte. Fantastisch! Ohne Worte! Zweite Frau wurde Uta Graßhoff mit starken 85 Runden vor der dritten Gisela Kunckel mit 47 Runden. Den Pokal für die meisten Runden erhielt mein Vater, der 114 Runden und somit über 10000 Höhenmeter erreichte.
Die Siegerehrung war wunderschön, alle 100er wurden hoch gefeiert, die Besten natürlich am höchsten! Es war ein Erlebnis der Spitzenklasse und für mich eine Selbstbezwingung des inneren Schweinehundes und der damit verbunden mentalen Schwäche, meinem größten „Gegner“ im Sport.
Allergrößter Dank gilt den Organisatoren des Mt. Everest Treppenlaufes und allen Helfern dieser einzigartigen Veranstaltung und des schwersten Treppenlaufes der Welt!
Ich danke besonders auch den Läufern, die mich in meinen Tiefpunkten mit ihren anspornenden Worten weiter laufen ließen.
Ich werde auch diesen Treppenlauf nie vergessen!
Ron
Ps: Ergebnisse findet ihr unter
www.treppenlauf.de


Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 22. April 2008 um 23:45 Uhr
 

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