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#TheMoment - Ein Rückblick auf die Leichtathletik Europameisterschaft

#TheMoment – laut Definition beschreibt ein Moment ein nicht näher bestimmtes Zeitintervall und doch ist es so viel mehr. Ein Moment kann alles entscheiden: Sieg oder Niederlage, Freude oder Frust, Jubel oder Trauer. Selten sind diese zwei Gefühlsebenen näher beieinander als bei großen sportlichen Entscheidungen und doch sind am Ende alle Sieger. Das mag nach einer Floskel klingen, aber in dem einen entscheidenden Moment im Stadion fühlt man es – was für eine großartige Atmosphäre.

Die Leichtathletik Europameisterschaft in Berlin liegt nun knapp 4 Wochen zurück. Und sie ist in Erinnerung geblieben. Nicht nur uns, sondern ganz sicher auch den weiteren 360.000 Menschen im Olympiastadion sowie den fast 150.000 Zuschauern auf der Europäischen Meile am Breitscheidplatz und den bis zu sechs Millionen TV-Zuschauern. Dies entsprach an der Spitze einem Marktanteil von 23 Prozent – unglaubliche Zahlen, wenn man im Vorfeld der Berichterstattung glauben schenken mochte, die Leichtathletik sei verschwunden und habe schon lange ihren Stellenwert in der sportlichen Berichterstattung verloren. Natürlich lockt ein solches Großereignis und die Athleten taten alles dazu, solche unvergesslichen Momente zu schaffen.

Die deutsche Mannschaft feierte mit 19 Medaillen ihr bestes Ergebnis seit 20 Jahren. Sechsmal standen die Athleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ganz oben auf dem Treppchen. Und nicht nur bei der gelungenen Titelverteidigung von Gesa Krause (3.000 Meter Hindernis; Silvesterlauf Trier) hatten wir, wie viele andere, Freudentränen in den Augen.  Berlin hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Leichtathletik eine Bühne braucht und sie diese würdig füllen kann. Mit einzigartigen Momenten und jeder Menge Emotionen.

Neben der Zeit im Stadion und auf der Europäischem Meile nutzten wir die Gelegenheit auch, um weitere einprägsame Momente zu schaffen. So trafen wir uns zum Beispiel mit Athleten des Laufteams Deutschland zu einem gemeinsamen Austausch mit Stadionbesuch. Auch wurden hier schon die Details für das kommende nächste Trainingscamp im Oktober in Gegenbach besprochen – somit werden wir auch in der Saison 2018/19 unter dem Dach des Laufteams Deutschland in Kooperation mit dem regional verankerten Förderverein für Leichtathletik Dresden junge Lauftalende aktiv fördern.

Was auch noch Wochen nach der Leichtathletik Europameisterschaft bleibt, sind die einmaligen Momente, die sie geschaffen hat und unser klares Fazit: Sportförderung und Engagement unterstützt nicht nur im ersten Schritt junge Talente auf ihrem Weg, erfüllt uns nicht nur persönlich mit so viel Freude, sondern vielmehr erfüllt es auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Daher werden wir auch nicht müde zu betonen, welche wichtige Aufgabe die Sanierung des Heinz-Steyer-Stadions ist und entwerfen schon Konzepte für den Moment der Neueröffnung, damit es auch bald in Dresden wieder großartige Momente der Leichtathletik geben wird.

Quelle der genannten Daten & Zahlen: https://www.berlin2018.info/ - Pressemitteilung

1 Kommentar

  • Günther Sorgalla
    15. September, 2018 um 16:04

    Eine gute und zutreffende Einschätzung dieser EM. Als Dresdner bleibt der Wunsch nach einer Rückkehr nationaler und internationaler Leichtathletikwettkämpfe ins Heinz-Steyer-Stadion. Eine Anmerkung zu den großen Meisterschaften und den Zeitplänen. Warum muß die Fernsehübertragung den Zeitplan bestimmen? Sicher kommt jetzt die Antwort: Wer bezahlt ... Dennoch sollte man immer wieder darüber nachdenken. Ein mehr gestreckter Zeitplan, besonders bei den Finalen, tut Athleten und Zuschauern gut.

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